Kindergartenplätze gleich Mangelware?!

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Auf dem Weg in den Kindergarten

Der größte Wunsch aller Eltern: Unsere Kinder sollen angstfrei aufwachsen und dabei liebevoll umsorgt werden. Übrigens ist das nach wissenschaftlichen Erkenntnissen die allerbeste Förderung für die Entwicklung des jungen Gehirns.

Spätestens im Kindergarten treffen die kleinen Erdenbürger auf ein breiteres soziales Umfeld. Hier werden sie nach Möglichkeit gezielt gefördert (durch Tanz und Musik, Spiele zur Steigerung der Aufmerksamkeit, Gruppenaktivitäten, etc.). Diese Vielfalt an Beschäftigungen im Innen- und Außenbereich können Eltern zu Hause oft nicht so umfangreich bieten, wie ein guter Kindergarten das kann. Sie müssen einen Haushalt führen und oft genug zusätzlich im Job die volle Leistung bringen. Außerdem lernt der Nachwuchs im Kindergarten wichtige Regeln für das Sozialverhalten: hervorragende Voraussetzungen also für später.

Es wäre schön, wenn jedes Kind von diesen Vorteilen profitieren könnte. Nicht zuletzt als Entlastung für die Eltern. So bleibt endlich einmal Luft für einen Kaffeeklatsch mit der besten Freundin, einen größeren Einkauf oder wichtige Besorgungen die gemacht werden müssen.

Berufstätige sind wegen oft knapper Öffnungszeiten auf eine Unterbringung der Kleinen in der Nähe der Arbeitsstelle angewiesen. Leider fehlen schon für Kleinkinder nach wie vor etliche Kita-Plätze, trotz aller politischen und kommunalen Anstrengungen. In den letzten Jahren hat sich viel getan. Doch in manchen Gegenden bleibt es leider schwierig.

Die Folge ist, dass Mütter – sie sind die Hauptbetroffenen und Leidtragenden – manchmal auf weitere Kinder verzichten oder sich gegen den Beruf entscheiden. Das ist sehr schade und wird sich hoffentlich mit Besserung der Lage auch wieder ändern.

Wer das Dilemma kennt, meldet sein Kind bereits lange vor der Geburt bei möglichst vielen Kinderkrippen oder später sehr frühzeitig bei ebenso vielen Kindergärten an. Diese Angst ist verständlich, schließlich wollen alle Eltern nur das Beste für ihre kleinen Racker. Doch sollten sie nicht vergessen, sich aus allen Einrichtungen, die nicht infrage kommen, auch wieder abzumelden. Sonst führt das in der Kita zu langen Wartelisten mit zahlreichen Karteileichen. Notfälle, beispielsweise Eltern, denen die Kinderbetreuung plötzlich weggebrochen ist, brauchen einen freien Kindergartenplatz.

Der optimale Kindergarten ist ein Ort, wo Eltern und Kinder sich bereits beim Eintreten wohlfühlen und von freundlichen Erziehern empfangen werden. Helle, gepflegte Räume, abwechslungsreiches Spielzeug, ein geordneter Tagesablauf und nicht zuletzt die Lage sowie großzügige Öffnungszeiten sind entscheidende Kriterien.

 

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