Hobbys, Sport und Freizeit

Fußball, Tennis, Ballett, Turnen, Klavier, Geige, Flöte, Malschule, Feuerwehr – die Auswahl an Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder ist groß.

Mehr Termine als die Mama?
Der Terminkalender vieler Kinder ist daher auch gefüllter als der ihrer Eltern. Sie sind ständig unterwegs und zum Spielen bleibt kaum noch Zeit. Es werden vornehmlich Themen ausgesucht, die die Kinder fördern sollen. Und genau da ist aus meiner Sicht der einzig vorhandene Haken. Kinder sollten grundsätzlich selbst wählen dürfen, was sie in ihrer Freizeit tun. Hobbys sollen Spaß machen und nicht in erster Linie dem Prestige oder anderen Zielen dienen. Und eins ist klar: Lernen können die Kinder überall. Viel ist ok, wenn das Kind es von sich aus will.

Beim Ballett

Turnen, Schwimmen und Ballett
Unsere Große hat sich als erstes gewünscht zum Kinderturnen zu gehen. Ein Wunsch, der der Tatsache entsprang, dass dort viele ihrer Freundinnen aus dem Kindergarten mitmachten. Dort ist sie heut die Älteste und sie denkt nicht ans Aufhören. Das liegt wohl daran, dass ihre kleine Schwester da jetzt mitmischt.

Dann kam sie auf die Idee zum Ballett gehen zu wollen. „Lillyfee lässt grüßen“ … Wir haben ein Studio ausprobiert, doch es war sehr schnell klar, dass sie die dort gelehrte strenge Form des Balletts nicht machen möchte. Ich dachte schon mit dem Thema wären wir durch, da kam sie eines schönen Tages und erklärte: „Lena geht zu einem anderen Ballett. Der Lehrer macht Witze und man kann die ganze Zeit lachen. Eddy-Teddy muss man zu dem sagen. Da will ich hin!“ Auch diesem Hobby ist sie seitdem treu.

Ihr drittes Hobby ist das Schwimmen. Ein Sport für den ich richtig dankbar bin. Sie trainiert bei unserem DLRG-Ortsverein, wo man besonderen Wert darauf legt das Schwimmen so zu vermitteln, dass nicht die Leistung sondern der Zweck im Vordergrund steht. Inzwischen – weniger als ein Jahr nach dem Seepferdchen – schwimmt sie wie ein Fisch. Sie springt vom Dreier. Duschen ist kein Problem mehr und sie taucht. Hier achtet man darauf, dass sie im Notfall auch eine längere Zeit schwimmend durchhalten kann und mit wachsendem Alter wird sie auch lernen anderen zu helfen, die ins Wasser fallen.

Wir schwimmen

Und die Mama?
Bisher sind es bei uns nur sportliche Hobbys. Das finde ich gar nicht verkehrt. Bei mir hat man da als Kind nicht drauf geachtet. Und das war gar nicht gut. Ich glaube nicht, dass ihr etwas fehlt.

Für mich als Land-Mama bedeutet jedes Hobby geblockte Zeit fürs Fahren und Begleiten. Außer zum Turnen, was direkt am Ort angeboten wird, muss ich sie überall hinfahren. Meist ist sie nur eine Stunde beschäftigt, das heißt es lohnt nicht in der Zwischenzeit wieder heimzufahren. Wenn die Kleine so weit ist, dann doppeln sich die Termine. Mal sehen was da auf uns zukommt. Ich realisier das aber gern. Für uns ist auch das gemeinsame Zeit.

Wie ist das bei Ihnen – welche Hobbys haben Ihre Kinder?

Ihre Mama Peggy

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