Leseverrückt – Wir sind Bücherwürmer

Ein Mädchen liest ein Buch in der BibliothekDer Apfel fällt nicht weit vom Stamm, so sagt man. Und was das Lesen angeht, so ist das bei uns definitiv der Fall.

Als mein Mann und ich unser Haus planten, da war von vornherein klar: Wir werden ein Zimmer haben nur für Bücher. Eine richtige Bibliothek mit Regalen bis zur Decke. Das haben wir auch umgesetzt und so unser Leseparadies geschaffen.

Was zunächst für uns gedacht war, ist längst von den Kindern als deren Territorium beschlagnahmt. Nicht zum Spielen, sondern tatsächlich zum Lesen.

Gute-Nacht-Geschichten

Wie bei fast jeder Familie hat es bei uns mit den Geschichten zum Einschlafen angefangen. Bis zum heutigen Tag haben meine Kinder jeden Abend eine Geschichte zum Einschlafen gehört. Sie wählen ein Buch aus und entweder Mama oder Papa sitzt im Vorlese-Sessel neben den Betten und liest vor. Beide Kinder gehen gleichzeitig ins Bett, daher passt das gut.

Unglaublich, wie viele Geschichten wir dabei gefühlt schon hundert Mal vorgelesen haben. Dabei mangelt es nicht an Material, aber die Kinder haben ganz klar ihre Favoriten. Inzwischen darf unsere Große nach der Vorlesegeschichte selbst noch ein paar Seiten lesen. Darüber wie viele es sind, wird jeden Abend hartnäckig verhandelt. Und da fühl ich mich selbst wieder klein und denke an das Lesen unter der Bettdecke

Pippi, Schneewittchen, Harry? Was eignet sich?

Ein Mädchen liest im BettFür den Beginn haben wir kurze Einschlafgeschichten und Märchen gewählt. Die Mädels sind ganz vernarrt in Prinzessinen und Feen, da liegt das nahe. Für die ganz Kleinen sind Bilderbücher natürlich das Schönste. Viel entdecken und bestaunen und nebenbei von den Eltern etwas erzählt bekommen, das macht Spaß.

Man kann aber schwer pauschalisieren, was sich eignet. Unsere Große zum Beispiel konnte bereits zur Einschulung selbst lesen und liest inzwischen Bücher, die eigentlich erst für deutlich ältere Kinder gedacht sind. Ich achte dabei immer darauf, ob ich ihr das Buch ruhigen Gewissens in die Hand gebe. Meist lese ich die Bücher vorab selbst. Sie liest aber auch viele meiner Mädchenbücher und die kenne ich ja.

Viele Kinder mögen besonders die Geschichten ihrer Lieblingshelden. Da ist auch gar nichts dagegen einzuwenden. Wichtig ist nämlich am Ende die Begeisterung für das Lesen zu wecken.

Hat das Buch inzwischen ausgedient?

Meine Antwort: Auf gar keinen Fall! Lesen ist unheimlich wichtig. Denn neben der Fähigkeit des Lesens selbst schult es die Rechtschreibung und auch die Allgemeinbildung. Wer viel liest, hat einen deutlich vielfältigeren Wortschatz und lernt leichter sich gut auszudrücken. Alles Kenntnisse, die später in Schule und Beruf durchaus wertvoll sind.

Das Lesen ist zudem eine gute Rückzugsmöglichkeit und hilft zu entspannen und Stress abzubauen. Etwas, das auch für Kinder schon von Bedeutung ist.

Ist Lesen ein teures Hobby?

Das muss es nicht sein. Besorgt euch einen Büchereiausweis und ihr habt Zugang zu einer Menge Kinderbüchern. Darüber hinaus kann man auch gut mit befreundeten Familien Bücher tauschen. Es lohnt auch zu fragen, was in der Familie noch an Kinderbüchern vorhanden ist.

Es gibt Bücher, die lesen die Kinder in einer gemütlichen Stunde weg und lesen nie wieder darin. Das ist oft bei den Endlos-Reihen der Fall. Solche Bücher kann man besonders gut in der Bücherei ausleihen.

So und nun mit dem Buch aufs Sofa …

Eure Mama Peggy

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