Frühling, Frühling, wird es nun bald!

Wer denkt, dass es jetzt den ganzen Artikel lang darum geht, dass dieser Winter uns zu lang strapaziert hat, der kann aufatmen. Dieses Thema ist genügend diskutiert und wir wollen einfach nichts mehr davon hören. Mir geht es in der Tat um das alte Volkslied, welches meine Kinder zu gern mit ihren Großeltern singen.

Mut zu singen

Mädchen singt in ihr Kinder-Mikro

Singen mit dem Kinder-Mikro

Nachdem ich mit den Worten erzogen bin, ich sänge „wie ein kaputter Blecheimer“, ist es mir zuerst sehr schwer gefallen mit den Kindern zu singen. Und ich beneidete meine südafrikanische Freundin um ihre wundervolle Stimme.

Ich hatte wirklich Sorgen, dass meinen Kindern mein Gesang nicht gefallen könnte. Ein großer Fehler.

Sie mögen es gern. Es mag wohl sein, dass ich keine große Sängerin bin, aber wenn ich mit oder für meine Mädels singe, dann mache ich das gern und schon klingt es auch besser. Zudem merke ich deutlich, dass auch das Singen mit Übung besser wird.

Lieder beruhigen Kinder

Als meine erste Tochter als ganz kleines Baby nachts geweint hat, habe ich einfach angefangen zu singen. Wahrscheinlich weil mir nichts anderes einfiel. Es hat aber sofort geholfen. Es hat nämlich nicht nur das Kind, sondern auch mich beruhigt. „Suse, liebe Suse“ mochte sie besonders gern.

Nachdem ich mich nur mühsam an die Texte der Lieder meiner Kindheit erinnern konnte, war es für mich wunderbar, im Buch-Schatz meiner Schwiegermutter ein Liederbuch mit Kinder-Volksliedern zu finden. Dieses ist bis heute bei den Großeltern in regem Gebrauch. Und wenn Oma und Opa mit den Kindern singen, vergeht die Zeit wie im Flug.

Wer keine Volkslieder mag, der kann mit seinen Kindern moderne Kinderlieder singen. „Rolf Zukowski“, „Volker Rosin“ oder – wenn es etwas ganz Modernes sein soll – „Deine Freunde“ liefern jede Menge Lieder zu allen Themen und natürlich auch CDs, die ungeübteren Sängern das Mitsingen einfacher machen.

Und ihr werdet sehen, die Kinder sind viel begeisterter, wenn ihr mitsingt und nicht nur die CD vorspielt.

Singen macht Spaß

Mittlerweile singen wir fast täglich. Besonders meine Kleine singt von Herzen gern und denkt sich auch immer wieder Lieder aus, die sie uns dann vorsingt. Das Singen macht Freude.

Besonders bei lustigen, kindgerechten Texten und einfachen Melodien sind die Kinder sofort dabei. Für Kinder sind besonders die Lieder lustig, die das Singen durch Veränderungen interessant machen. Und da kann man durchaus mit „Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wanze“ oder „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ punkten. Die „Chinesen“ haben uns schon so manche Autofahrt verkürzt und die Kinder finden es immer noch lustig, die Vokale im Liedtext zu vertauschen.

Mit den ersten Liedern, Wort- und Fingerspielen lernen die Kinder spielend, sich Texte zu merken und sie auch wiederzugeben. Eine nicht zu verachtende Fähigkeit, die im Schulalltag hilfreich sein kann. Und wer viel singt, der setzt sich wie beim Lesen automatisch mit unserer Sprache auseinander.

Musik ist gut für die Seele

Es muss also gar nicht die Chorqualität sein. Singt mit euren Kindern und ihr werdet sehen, welchen Spaß es euch macht. Etwas gemeinsam tun, darum geht es. Gerade eben habe ich noch bei meinen Töchtern am Bett gestanden und „Guten Abend, gute Nacht“ gesungen. Wenn die Mädchen ein Gute-Nacht-Lied wählen dürfen, dann nehmen sie immer dieses schöne Volkslied. Und nicht selten erklingt es dann noch ein, zwei Mal aus dem Babyphon.

Und dass es kaum etwas Entzückenderes gibt als das eigene Kind beim Singen: Gönnt euch ab und an dieses Vergnügen – singt mit euren Kindern. Es muss ja außer euch keiner hören …

Eure Mama Peggy

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