Kinder und Haustiere

Mädchen mit einem weißen HundEin Kätzchen zu Weihnachten! Ein Kaninchen zum Geburtstag!

Die allermeisten Kinder wünschen sich sehnlichst ein Haustier. Wenn ihr diesem Wunsch nachgeben könnt, dann macht ihr nicht nur euer Kind sehr glücklich, ihr fördert zudem die soziale und emotionale Entwicklung eures Sprösslings enorm.

Doch welches Kleintier ist das richtige?

Ab welchem Alter können kleine Tierfreunde die Verantwortung für einen vierbeinigen Kumpel übernehmen?

Und welche Risiken gibt es?

Die Antworten findet ihr hier!

Haustiere stärken und fördern Kinder

Nicht nur machen Haustiere Spaß, weil man mit ihnen spielen und schmusen kann, kleine vierbeinige Freunde tun noch viel mehr für eure Kinder: Sie stärken die soziale Kompetenz, sie festigen das Selbstbewusstsein und schulen das Einfühlungsvermögen.

Kinder, die mit einem Haustier aufwachsen, sind verantwortungsvoller, ordentlicher und zuverlässiger. Kinder, die mit Tieren, etwa Hunden, groß werden, sind oft gesünder, weil sie mehr Zeit an der frischen Luft verbringen. Auch sind sie geduldiger und entspannter, weil Tiere Gelassenheit und Ruhe ausstrahlen.

Hund, Katze oder Maus: Welches Tier passt zu meinem Kind?

Generell sind fast alle Kleintiere vom Hamster bis zum Hund für Kinder geeignet. Ganz wichtig ist es, im Vorfeld abzuklären, ob euer Kind an einer Tierhaarallergie leiden könnte. Dann nämlich kommen als Haustiere höchstens Fische oder Wellensittiche in Frage…

Auch solltet ihr euren Mietvertrag prüfen – nicht alle Vermieter erlauben Haustiere in der Wohnung.

Und auch diese Fragen solltet ihr euch gut durch den Kopf gehen lassen: Verfügt ihr über genügend Platz für eine artgerechte Tierhaltung? Habt ihr genügend Zeit für das neue Familienmitglied? Und gibt es jemanden, der das Tier in den Ferien pflegen kann?

Wenn ihr alles mit Ja beantworten könnt, dann müsst ihr nur noch entscheiden, welches Tier am ehesten zu euch und vor allem eurem Kind passt. Soll es die eigenwillige Katze sein? Oder der quirlige Hamster (Achtung: nachtaktiv!)? Oder doch ein treuer Hund, der jedoch von allen Haustieren am meisten Zeit einfordert?

Überdenkt in Ruhe die Vor- und Nachteile, dann findet ihr sicher das passende Haustier für euch.

Wann ist ein Kind bereit für ein Haustier?

Ab dem Grundschulalter, sprich mit rund sechs Jahren, kann ein Kind verstehen, was es bedeutet Verantwortung für ein Tier zu übernehmen. Es ist wichtig, dass ein Kind sich regelmäßig und unaufgefordert die Hände wäscht (Tiere können Krankheiten weitergeben), dass es alleine sein Zimmer aufräumt (sonst wird es wohl eher nicht den Haustier-Käfig sauber halten), dass euer Kind schon Zahlen lesen kann (um das Futter abzumessen) und dass es sich an Vereinbarungen halten kann (und so nicht vergisst das Tier zu füttern).

Ihr dürft jedoch nicht erwarten, dass ein Grundschulkind die volle Verantwortung für ein Tier übernehmen kann! Erst ab 14 Jahren ungefähr schaffen sie es, sich komplett selbst um das Haustier zu kümmern.

Allergien: Was muss ich beachten?

Besteht keine familiäre Allergieneigung, gibt es gegen ein Haustier keinerlei Einwände. Leidet ein Elternteil jedoch bereits unter Asthma oder Allergien, so liegt beim Kind ebenfalls ein erhöhtes Allergierisiko vor. Verzichtet dann besser auf ein Haustier. Das fällt definitiv leichter, als sich später wegen einer Tierhaarallergie vom vierbeinigen Freund wieder trennen zu müssen.

Wenn der Wunsch nach einem Haustier doch so groß ist, ist am ehesten noch ein Hund geeignet. Katzen, Meerschweinchen, Hamster oder Kaninchen sind absolut tabu.

Haustiere für Kinder: Überlegt euch die Anschaffung sehr gut!

Der Wusch nach einem eigenen Haustier ist sehr schnell geäußert, ob dieser Wunsch eures Kindes auch noch in einer Woche, einem Monat oder einem Jahr so stark ist, solltet ihr versuchen herauszufinden. Lasst euch Zeit dafür und trefft keine voreiligen Entscheidungen!

In vielen Familien bleibt das Gassigehen und das Käfigsäubern bei den Eltern hängen – weil sich die Interessen der Kids dann doch gewandelt haben…

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