Möglichst stressfreie Weihnachten mit der Familie

Weihnachten ist das Fest der Liebe – trotzdem bangt es einige Familien davor, da die Weihnachtszeit nicht selten mit großem Stress verbunden ist. Wir geben euch einige Tipps an die Hand, wie ihr es dieses Jahr etwas entspannter angehen könnt. 

Glitzernde Lichter, leckere Plätzchen und dampfende Tassen Tee – für die meisten ist die Weihnachtszeit die Zeit der Gemütlichkeit. Da fragt man sich schnell, warum es sich die wenigsten wirklich gemütlich machen. Es steht eben so viel im Terminplaner: Hier Plätzchen backen, dort eine Weihnachtsfeier, da das nächste Krippenspiel. Gerade Familien wissen, dass es rund um Weihnachten oft alles andere als besinnlich zugeht. Obwohl man sich doch immer „besinnliche Tage“ wünscht. Wir wollen euch mit ein paar schönen Denkanstößen dabei helfen, wieder etwas Ruhe in euer Haus zu bringen.

Entschleunigung

Haben wir eigentlich schon vergessen, worum es bei „besinnlichen Feiertagen“ eigentlich geht? Es geht nicht darum, das schönste Geschenk zu bekommen, den größten Baum zu haben oder das leckerste Essen auf den Tisch zu zaubern. Vielmehr sollten wir innerlich zur Ruhe kommen und achtsam spüren, was wir haben, wofür wir dankbar sein können und uns mit guten Gedanken und Gefühlen auf das neue Jahr einstimmen.

Es ist tatsächlich wie eine Art kleine Meditation. Führt es doch für die letzten Tage des Jahres ein, dass ihr euch vor jedem gemeinsamen Essen davon erzählt wofür ihr alles dankbar seid, worüber ihr euch freut und was eure Wünsche für das neue Jahr sind. Sagt außerdem Termine ab, die nicht mehr in den Wochenplan passen und seid bei den restlichen Weihnachtsaktivitäten wirklich zu 100% anwesend und habt Freude an dem was ihr tut.

Der frühe Vogel

Der meiste Stress entsteht, wenn wir die Weihnachtsplanung nicht richtig angehen und erst eine Woche vor Weihnachten sämtliche Geschenke besorgen. Dabei wäre es durchaus sinnvoll spätestens im November eine Liste mit potentiellen Geschenken bereit zu haben – die bis Anfang Dezember abgearbeitet ist.

Weg vom Materialismus

Das Kostbarste, was wir uns selbst und anderen Menschen schenken können ist gemeinsame Zeit. Wir sollten versuchen uns vom großen Konsum zu entfernen und wieder zum Wesentlichen kommen: Guten Gesprächen, schönen Ausflügen, gemeinsame Aktivitäten. Das schafft echte Erinnerungen, die uns noch Jahre später das Herz wärmen werden. Damit befreien wir uns zeitgleich von der Angst nicht das richtige Geschenk gefunden zu haben – denn gemeinsame Zeit, die von Herzen kommt, ist nie verkehrt. Sie gibt beiden Parteien die Chance die Beziehung zueinander zu verbessern und mehr Tiefe aufzubauen.

Digitaler Detox

Handys, Computer, Laptops und Tablets sollten zumindest an den Feiertagen beiseite gelegt werden. Denn nur so lässt es sich wirklich zur „Besinnung“ kommen. Holt euch stattdessen ein schönes Märchenbuch, rückt zusammen und lest euch gegenseitig etwas vor. Es gibt so viele Arten, wie ihr auch ohne einen flimmernden Bildschirm schöne Weihnachten verbringen könnt. Spielt mal wieder ein Brettspiel oder singt gemeinsam – ganz wie in den guten alten Zeiten.

Innere Gelassenheit

Geht mit gutem Beispiel voran, indem ihr eure Familie so akzeptiert wie sie ist. Im Vorfeld schlechte Gefühle zu haben, nur weil Onkels und Tanten vor der Tür stehen, bietet nur Brennstoff für Diskussionen. Die Vergangenheit kann nicht geändert werden, doch die Zukunft haben wir in unserer Hand. Euch selbst und euren Kindern zuliebe, solltet ihr versuchen in eine innere Haltung des Friedens zu kommen, die sich nicht nur positiv auf euren Besuch, sondern vor allem natürlich auch positiv auf euch auswirkt. Fragen wie „Was würde die Liebe jetzt tun?“ oder „Will ich glücklich sein oder Recht behalten?“ können dabei in schwierigen Situationen schnell wieder zur Besinnung helfen.

Alle packen mit an

Nicht nur Mama ist für einen reibungslosen Ablauf verantwortlich – alle packen mit an … so gut es eben geht. Die Kids können den Tisch decken, den Baum schmücken und Papa kann in der Küche tätig werden. Es ist wichtig, dass alle zusammen helfen, damit sich keiner benachteiligt fühlt. Dabei sollte auch jeder gesehen und gelobt werden. Kinder freuen sich, wenn ihre Bemühungen mit lieben Worten gewürdigt werden – dann macht das Mithelfen auch Spaß.

Weg von zu großen Erwartungen

Am meisten steht uns unser zu großer Perfektionismus im Weg – dabei muss nicht alles immer perfekt sein. Es darf auch mal etwas nicht ganz reibungslos vonstattengehen, sodass nicht gleich der ganze Tag „im Eimer“ ist. Also macht euch locker – nehmt kleine Fauxpas mit Humor und seid einfach dankbar und froh gemeinsame Zeit mit euren Liebsten verbringen zu können.

Frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage!

Dein vertbaudet Team

Tags from the story
, ,
geschrieben von
mehr von Naoma Clark

10 Dinge die Du diesen Sommer mit Deinem Kind getan haben solltest

Am ersten Juni war Sommeranfang. Auch wenn sich dieser nicht immer von...
lesen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.