Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

SchwangerschaftsstreifenIhre Haut vollbringt in der Schwangerschaft Höchstleistungen! Leider schafft sie es nicht immer der enormen Dehnung Stand zu halten. Wird das Bindegewebe in der Unterhaut überdehnt, können Risse entstehen – sogenannte Schwangerschaftsstreifen, die als bläulich schimmernde Streifen vor allem an Brust, Bauch, Hüfte und Po auftreten. Im Laufe der Zeit verblassen die Risse, bleiben jedoch als helle Narben weiterhin sichtbar. Sie treten bei 70 bis 90 Prozent aller Frauen auf.

Zupfen, ölen, bürsten
Um eines vorweg zu nehmen: Wundermittel, die lästige Dehnungsstreifen verhindern können, gibt es leider nicht. Aber nicht verzweifeln! Es gibt etwas, das Sie tun können: Vorbeugen! Sanfte Massagen und ein tägliches Pflege-Programm können kleine Wunder vollbringen. Fangen Sie damit am besten ganz früh in der Schwangerschaft an und hören Sie nach der Geburt nicht damit auf. Wird das Bindegewebe gelockert, macht das die Haut elastischer und fördert die Durchblutung. So entstehen deutlich weniger Risse. Bei der Zupfmassage am Bauch und an den Oberschenkeln wird die obere Hautschicht zwischen Daumen und Zeigefinger leicht hin und her gerollt und etwas geknetet. Supereffektiv und ohne viel Aufwand! Bei einer Ölmassage können Sie Ihren Partner um Hilfestellung bitten. Sanft kreisende Streicheleinheiten mit Jojobaöl, Mandelöl oder Vitamin-E-haltigem Weizenkeimöl pflegen nicht nur die Haut, sondern auch Ihr Wohlbefinden. Beim Duschen können Sie die strapazierten Hautpartien mit einer weichen Naturborsten-Bürste oder einem Luffa-Handschuh verwöhnen. Ihre Durchblutung bringen Sie zusätzlich auf Trab, indem Sie im Wechsel warm und kalt duschen. Danach gehört das Eincremen natürlich zum Pflichtprogramm.

Sport und Ernährung sind entscheidend
Ausreichend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung  sind weitere wichtige Maßnahmen bei der Problembehandlung. Frauen, die schon vor und während der Schwangerschaft Sport treiben, bekommen deutlich weniger Schwangerschaftsstreifen als unsportliche Frauen. Sie müssen beileibe kein schweißtreibendes Trainingsprogramm durchziehen. Angenehmer und wirkungsvoller sind sanfte Aktivitäten wie Gymnastik, Schwimmen oder Walken. Und achten Sie unbedingt auf Ihre Ernährung! Wenn Sie gesund essen, stärken Sie automatisch die Elastizität Ihres Bindegewebes. Vitamin-E tut der Haut besonders gut. Davon ist viel in Nüssen, Keimen und Ölen enthalten. Last but not least: Trinken Sie viel Wasser! Denn die Pflege der Haut und die Regulierung Ihres Feuchtigkeitshaushalts beginnen von innen.

Jede Haut ist anders
Bitte nicht enttäuscht sein, wenn trotz aller Pflege und Vorbeugung Schwangerschaftsstreifen entstehen. Vielleicht gehören Sie zu den Frauen, die eine körperliche Veranlagung für schwaches Bindegewebe haben. Auch bei einer Mehrlingsschwangerschaft, bei der die Haut besonders stark gedehnt wird, ist die Wahrscheinlichkeit größer. Bestehendes Übergewicht oder eine extreme Gewichtszunahme während der Schwangerschaft sind weitere Risikofaktoren. Außerdem sind Frauen, die bereits ein Kind geboren haben, eher von Dehnungsstreifen betroffen als Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind. Sehen Sie es positiv: Narben erzählen immer eine Geschichte. Die Schwangerschaftsstreifen werden Sie immer an das Wundervollste in Ihrem Leben erinnern: an Ihr Kind!

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