Zelten mit Kindern

Zwei Mädchen vor einem CampingwagenKlar, ein Urlaub im Sternehotel mit All-inklusive-Service ist bequem und unkompliziert. Aber es geht auch günstiger und für Kids sehr viel spannender: Ferien mitten in der freien Natur!

Morgens beim ersten Sonnenstrahl aufstehen, den ganzen Tag an der frischen Luft verbringen, sich bewegen, die Landschaft genießen und abends am Lagerfeuer Lieder singen und grillen.

Kinder lieben Zelten und wenn alles gut organisiert ist, kann das Urlaubserlebnis zum vollen Erfolg für die ganze Familie werden.

Von A wie Ausrüstung bis Z wie Zelt, erfahrt ihr hier alles Wissenswerte zum Thema Campen mit Kindern

So findet ihr den idealen Campingplatz für euch

Ihr solltet euch vor dem Zelturlaub gut überlegen, was euch wichtig ist: Wollt ihr unberührte Natur mit wenig Schnickschnack? Oder einen luxuriösen Zeltplatz mit allem Pipapo?

Campingplätze gibt es in Europa unzählige, allein in Deutschland und Nordeuropa sind es über 2600 Plätze. Die Ausstattung von Campingplätzen ist extrem verschieden: Von schlichten Naturplätzen mit Toilettenhäuschen bis zu großen Anlagen mit allen Schikanen.

Als Camping-Anfänger ist ein wenig Komfort gar nicht so verkehrt: Ein kleiner Supermarkt, ein Restaurant, ein Swimmingpool und Kinderbetreuung machen das Campen mit Kindern ein bisschen einfacher. Kinderdisko, Indoor-Spielplatz und Hallenbad sind bei schlechtem Wetter ein Segen.

Die Wahl des richtigen Zeltes

Ganz wichtig beim Campen ist natürlich das richtige Zelt. Eine gute Behausung ist die Basis  für einen entspannten Zelturlaub.

Was ist zu beachten? Das Zelt sollte auf jeden Fall nicht zu klein sein. Ihr müsst bedenken, dass neben der Personenanzahl auch noch Gepäck und Haushaltsutensilien untergebracht werden müssen. Ein vier-Personenzelt ist demnach für eine vierköpfige Familie zu klein. Ein fünf- bis sechs-Personenzelt wäre angebracht.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wasserdichtigkeit des Zeltes. Auch wenn wir euch natürlich ganz viel Sonne für euren Urlaub wünschen, gibt es bekanntlich keine Garantie dafür. Beim Kauf eines Zeltes müsst ihr daher unbedingt auf die Wassersäule achten! Sie lässt Rückschlüsse auf die Wasserdichtigkeit der Zelthaut zu. In der Regel gilt ein Zelt ab 1500 Millimeter Wassersäule als wasserdicht.

Was muss mit ins Gepäck?

2 Mädchen vor einem ZeltNeben einem geeigneten Zelt sind gute Isomatten oder Luftmatratzen und warme Schlafsäcke extrem wichtig. Es lohnt sich etwas mehr Geld für die Schlafsäcke zu investieren, denn nichts ist unangenehmer als nachts im Zelt zu frieren.

Sollte es nachts dann doch wärmer als erwartet sein, so kann der Reißverschluss geöffnet und der Schlafsack als Decke benutzt werden. Warme Sachen wie Fleecejacken und Mützen sollten auch im Sommer mit in den Koffer, denn besonders in Wassernähe kann es in der Nacht manchmal recht kühl werden.

Wechselkleidung, Regenhosen und Sonnenhüte dürfen auch nicht vergessen werden – da das Wetter oft macht was es will, müsst ihr für alles gewappnet sein.

Zur Grundausstattung beim Zelten gehören außerdem ein kleiner Gaskocher, zwei bis drei Kochtöpfe, Besteck und Geschirr. Auch Campingstühle und Klapptisch sollten beim Zelten nicht fehlen.

Welche Spielsachen sind wichtig?

Viele Spielsachen sind beim Campen nicht nötig. Bei schönem Wetter regen die Naturmaterialien wie Sand und Wasser meist ausreichend zum Spielen an.

Sandspielzeug sollte natürlich nicht fehlen. Auch Strandspiele wie Boccia lieben die Kids.

Bei Regen allerdings sind Bücher, Puzzles, Malsachen, Puppen, Spielzeugautos und für ältere Kinder Brettspiele ein prima Zeitvertreib.

Zelten mit Babys: Das solltet ihr beachten

Ein Baby im Zelt? Klar, warum nicht? Auch mit einem Säugling ist ein Zelturlaub problemlos möglich. Ihr solltet allerdings auf moderne Sanitäranlagen wert legen, so dass aus hygienischen Gründen nichts dagegen spricht mit ganz kleinen Kindern zu zelten.

Auch wenn Mama und Papa als Hauptbezugspersonen dabei sind, solltet ihr an ein Lieblingsstofftier oder ein Kuschelkissen denken. In der fremden Umgebung können sich Babys manchmal etwas unwohl und unsicher fühlen  – ein persönliches Schmuseteil sorgt für Geborgenheit.

Ein Reisebettchen für den kleinen Camper bietet einen abgegrenzten Platz im Zelt und sorgt für zusätzliche Sicherheit.

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10 Kommentare

  • Wir verbringen eh viel Zeit im Garten und in der Natur. Da gehört das Zelten mit Kindern einfach dazu. Schön abgeschieden in der Natur zelten und wenn möglich, auch noch das Kanu mitnehmen. Ein Traum!

  • Als alte Pfadfinderin sehe ich zu, das wir einmal im Jahr auch mit den Kindern zelten gehen. Es gibt nicht schöneres als mitten in der Natur zu übernachten. Am liebsten mit Feuerstelle!

    LG Anna

  • Meiner Meinung nach sollte jede Familie mindestens einmal im Jahr mit den Kindern campen, oder irgendetwas anderes machen, wo man fern von Elektronik, Smartphone usw bleibt! Toller Beitrag, danke 🙂

    Beste Grüße
    Inge

  • Wir campen auch immer und ich muss sagen das ist immer am schönsten mit den Kindern alleine weil man weg ist von den Elektrogeräten 😀

  • Wir verbringen unseren Sommerurlaub immer campend!
    Wir haben so einen koffergrill auf gas der aber auch kochplatten hat bei uns gibts fast alles, aber wir gehen auch mal essen
    Ach ja, wichtiger Tip mit den Isomatten unter der Luftmatratze oder eine Fließdecke drauf legen. Sonst ist es nämlich ziemlich kalt, selbst im Sommer…ging zumindest uns immer so und wir sind nicht verfrohren

  • Ich finde es sehr gut dass darüber berichtet wird! Denn mit Kindern Zelten ist wirklich ein Erlebnis. Wir waren vergangenen Sommer an der Nordsee und es war für die Kids ein Traum: Grillen, Feuer machen (an erlaubten Stellen natürlich) und das Wasser gleich vor Ort. Wir hatten zudem das Glück, genau zu den richtigen (Sonnen-)Tagen da gewesen zu sein. Eure Passage mit den Babys würde ich gerne etwas ergänzen: Unbedingt dafür sorgen, dass es richtig schnuckelig warm ist. Wir haben zu dritt dafür extra ein Zelt für vier Leute gekauft, um genügend Platz anzubieten. Wen es interessiert: Ich kann http://www.campingshop-24.de/zelte empfehlen.

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