Wie finde ich den richtigen Namen für mein Baby?

Mutter mit BabyOlivia, Mia, Vincent oder Ben? „Wer die Wahl hat, hat die Qual“ – dieses Sprichwort passt definitiv, wenn es um Namen geht.

Das mit der Namenswahl ist nämlich gar nicht so einfach. Ihr steht vor der verantwortungsvollen Aufgabe, einen Babynamen zu finden, der euer Kind sein ganzes Leben lang begleiten wird. Es gibt so viele Namen, aber welcher ist der richtige? So soll doch der Name die Individualität des Babys unterstreichen, zum Nachnamen passen, nicht allzu populär sein oder vielleicht gerade ganz besonders zeitgemäß…

Auch wenn ihr euch vor der Geburt noch nicht über einen Namen einig seid, solltet ihr euch vor der Ankunft eures Sprösslings im Klaren sein, worauf ihr bei einem Namen besonders Wert legt.

Und ihr solltet ein paar wichtige Dinge beachten. Unsere ultimative Checkliste hilft bei der Suche nach dem perfekten Namen für euer Baby.

1. Wie klingt der Babyname zusammen mit eurem Nachnamen?

Es klingt verrückt, aber viele vergessen bei der Suche nach einem Vornamen den Nachnamen! Da dieser unumgänglich mit dem Namen eures Kindes verbunden ist, solltet ihr darauf achten, dass sie zusammen harmonisch und rund klingen. Zu einem langem Nachnamen (z.B. Lauterbach) oder einem Doppelnachnamen (z.B. Müller-Schmitt) passen eher kurze Namen wie Emma oder Paul, zu einem knackig-kurzen Nachname (z.B. Görtz) hört sich ein längerer Vorname wie Alexander oder Franziska schön an.

Die Anzahl an Konsonanten bzw. Vokalen kann auch zur Namensfindung beitragen. Bei einem Nachnamen wie Zeitzlinger sind in Kombination mit einem Vornamen wie Vinzenz einfach zu viele Zs vorhanden!

Ihr solltet euch überlegen, ob ihr beim Vornamen zu einem Einzel- oder Doppelnamen tendiert. Dabei solltet ihr unbedingt wissen, dass bei einem Doppelnamen mit Bindestrich bei offiziellen Angelegenheiten, Dokumenten, Arztbesuchen etc. immer der volle Name angegeben und auch damit unterschrieben werden muss.

2. Gefällt euch die Herkunft des Namens?

Jeder Name hat eine Herkunft und auch diese kann bei der Wahl des Babynamens eine entscheidende Rolle spielen. Felix zum Bespiel ist wegen seiner Herkunft sehr beliebt – er kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Der Glückliche“. Katharina ist bei den Mädchen ein absoluter Klassiker. Er kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „die Reine“.

Wenn ihr keinen deutschen Namen wollt, sondern eher einen aus Frankreich oder England, weil ihr vielleicht dort verwurzelt seid, dann ist das eine schöne Idee.

Aber Vorsicht bei Namen, die schwer auszusprechen sind! Wenn euer Kind in Deutschland groß wird und auch hier in die Schule gehen wird, dann ist es immer von Vorteil, wenn der Name einfach auszusprechen und auch einfach zu buchstabieren ist.

3. Mögt ihr die Kurzform des Namens?

Ganz wichtig: Wenn euch die Kurzform eines Namens nicht gefällt, dann solltet ihr euch nicht für ihn entscheiden!

Das ist der beste Tipp in diesem Fall. Denn aus Maximilian wird spätestens ab der Grundschule Max, aus Katharina wird sehr häufig Kati und die meisten Florians werden Flo gerufen. Schulkameraden und Freunde vereinfachen längere Namen gerne. Wenn ihr eine Abkürzung komplett vermeiden wollt, dann solltet ihr einen unveränderlichen Namen wie Tom oder Lea wählen.

4. Wie beliebt soll der Name eures Babys sein?  

Seit der Geburt des Prinzen von Cambridge dürfte der Name George mit Sicherheit in den Namenscharts in die Höhe schießen! Denn Prominente setzen Trends, auch beim Thema Babynamen.

Wenn ihr keine Lust darauf habt, dass sich auf dem Spielplatz zehn Kinder beim Rufen des Namens eures Kindes umdrehen, solltet ihr bei der Namensfindung einen Blick auf die Namenscharts der letzten Jahre werfen. Mia, Lena, Lukas und Ben gehören seit einigen Jahren zu den absoluten Rennern, aber auch Elias und Emily sind aktuell unter den Top 10.

5. Hat der Name unangenehme Assoziationen?

Auch wenn ihr den Namen Martha mögt, falls eine doofe Tante so heißt, solltet ihr den Namen nicht wählen, denn er wird euch ständig an sie erinnern. Auch die Namen von Ex-Liebschaften oder furchtbaren Chefs sind No-Gos.

Ebenfalls schwierig sind Namen prominenter Kinder, denn diese können massive Vorurteile hervorrufen. Im Idealfall wählt ihr einen Namen, der nicht vorbelastet ist bzw. nur mit schönen Gedanken an einen lieben Menschen, der so heißt oder hieß, verbunden ist.

In Deutschland darf man sein Kind übrigens weder nach der Lieblingsfrucht (wie etwa Gwyneth Paltrow’s Tochter Apple) oder nach einem Stadtteil (z.B. Victoria Beckhams Sohn Brooklyn) benennen.

6. Passt der Name zu den Namen der älteren Kinder?

schlafendes BabymädchenViele finden es schön, wenn die Namen der Geschwister zueinander passen. Man muss es aber nicht übertreiben: Ella, Emma und Edda in einem Haushalt empfinden die meisten als etwas „too much“.

Immer wieder beliebt sind die gleichen Anfangsbuchstaben oder die gleiche Anzahl an Buchstaben bzw. Silben.

Dann gibt es noch Eltern, die als Fan von einem Land (zum Beispiel Schweden) ihre Sprösslinge Lotta, Ole und Svea nennen.

Leicht zu erraten ist, in welche Richtung das Herz der Eltern von John, George und Paul schlägt (Tipp: Pilzköpfe!).

Kreative Namen für Geschwister könnten auch Leon und Noel (rückwärts lesen) sein.

7. Passt der Babyname auch zu einem Erwachsenen?

Timmy ist ein süßer Bubenname, aber könnt ihr euch diesen Namen bei einem gestandenen Mann vorstellen? Oder Kitty bei einer smarten Lady?

Klar, alles ist Geschmackssache, aber ihr solltet euch bei der Namenswahl schon fragen, ob der Babyname auch noch später als Erwachsener zu eurer Tochter oder eurem Sohn passt. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ihr den Vornamen aber unbedingt nehmen wollt, dann sucht doch einen eher klassischen Zweitnamen aus. Dann kann Charly Anton zum Beispiel später selbst entscheiden, ob er lieber Charly oder Anton genannt werden will.

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