Sicher auf zwei Rädern

Mädchen auf dem Fahrrad fährt auf einem herbstlichen FeldwegBeim letzten Mal hab ich übers Schwimmen gesprochen und auch heute geht es wieder um eine Sache, die jedes Kind können sollte: Das Fahrradfahren.

Spätestens zur Fahhradprüfung in der Grundschule sollten die Kinder fahren können und sich sicher im Straßenverkehr mit dem Fahrrad bewegen.

Bei uns auf dem Land ist das sicherlich nicht so schwer. Hier gibt es ja weder Ampel noch Verkehrszeichen zu beachten. In der Stadt erfordert sicheres Fahren schon einiges mehr.

Welches Rad für mein Kind?

Mädchen macht eine Testfahrt auf dem FahrradMein Mann ist als Triathlet ein Fahrrad-Narr. Er hat selbst mehrere Räder im Einsatz und pflegt und wartet unseren Fahrrad-Fuhrpark. Als es darum ging, unserer großen Tochter im August ein neues Rad zu kaufen, sagte er: „Schatz, so ein Rad kauft man nicht im Internet!“

Das Kind muss das Rad ausprobiert haben. Und man selbst sollte es ebenfalls genau unter die Lupe nehmen. Auch hier gilt im Übrigen, dass Qualität sich bezahlt macht. Ein Markenrad wiegt meist deutlich weniger als die günstige Variante vom Baumarkt. Dem günstigen Rad fehlen oft wichtige Komponenten, die ich weiter unten aufgreifen möchte, wenns um die Sicherheit geht. Und die ist das Wichtigste.

Bei jedem Fahrrad-Kauf sollte die Sicherheit des Kindes im Vordergrund stehen, nicht die Farbe und auch kein technischer Schnickschnack. Es muss kein cooles Rad sein, das kommt eventuell später, wenn das Kind das Rad sportlich nutzen will.

Ein sicheres Fahrrad

FahrradrücklichtUnter einem sicheren Fahrrad verstehen die meisten Eltern ein Rad mit Front- und Rücklicht, Speichenreflektoren und einer Klingel. Die Bremsen sollten natürlich auch funktionieren.

Aber das ist nicht alles. Das Rad muss vor allem die richtige Größe haben, damit die Kinder es sicher handhaben können. Das Kind sollte in jedem Fall im Sattel sitzend mit den Füßen den Boden erreichen. Das ist also anders als bei Erwachsenen! Ein wichtiger Aspekt, der verhindert, dass die Kinder beim Anhalten mit dem Rad umkippen.

Ebenfalls wichtig ist eine Rahmenform, die dem Kind ein sicheres Auf- und Absteigen ermöglicht. Hier steht nicht das schicke Design im Vordergrund.

Besonders bei Kinderrädern sollte das Licht über eine Standlicht-Funktion verfügen. Das heißt, dass die mit dem Naben-Dynamo erzeugte Energie gespeichert wird und die Lampen auch noch einige Zeit leuchten, wenn das Rad steht. Wenn das Kind anhält, ist es dadurch noch eine gute Weile deutlich sichtbar für andere Verkehrsteilnehmer.

Bei uns tragen selbstverständlich Kinder und Eltern Helme beim Fahrradfahren.

Übung macht den Meister

Doch das sicherste Fahrrad nützt nichts, wenn die Kinder keine Fahrpraxis haben. Das heißt wir dürfen nicht mit dem Fahren aufhören, wenn das Kind es beherrscht.

Dann geht es zunächst an das Üben schwierigerer Manöver. Enge Kurven, kleine Hindernisse, plötzliches Bremsen, all das solltet ihr üben, bevor ihr eure erste gemeinsame Tour unternehmt. Und man muss natürlich auch über Verkehrsregeln sprechen. Erst dann ist es Zeit für viele Radtouren mit der Familie!

Eure Mama Peggy

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