Laufen lernen – wie Du Dein Kind unterstützen kannst

Früher oder später kommt die Zeit, da wird euer kleiner Schatz die Welt nicht mehr krabbelnd, sondern laufend erkunden. Wir geben euch ein paar Tipps, wie ihr euer Kind beim Laufen lernen unterstützen könnt.

Es ist ein ganz besonderer Augenblick, wenn euer kleiner Goldschatz die ersten eigenen Schritte macht, ohne sich dabei von Mama oder Papa halten zu lassen. Viele Eltern fiebern regelrecht auf diesen Moment hin, wobei ein Blick nach Links und Rechts und wie es denn bei anderen so „läuft“ auch nicht selten ist.

Dabei ist die wichtigste Zutat beim „Laufen-Lernen-Rezept“ tatsächlich Geduld und Liebe und großes Vertrauen in das eigene Kind. Wer seinen kleinen Schatz unter Druck setzt erreicht gar nichts.

Wann läufts endlich?

 Wenn das Kind insgesamt Fortschritte macht, muss man sich auch keine Sorgen machen. Wer sich ganz unsicher ist, ob das eigene Kind nicht doch in der Entwicklung hinterher hinkt, kann natürlich jederzeit einen Kinderarzt um Rat zu bitten. Im Hinterkopf solltet ihr trotzdem immer haben: Jedes Kind ist anders. Ob es nun schon mit 10 oder erst 18 Monaten die ersten Schritte macht – euer Kleines bestimmt hierbei das Tempo.

Wie sinnvoll sind Laufhilfen?

Selbst im Alter läuft man lieber ohne Stock, nicht wahr? Für Kleinkinder sind sogenannte „Gehfreis“ eher kontraproduktiv. Schließlich sollte es von alleine lernen das Gleichgewicht zu halten und sich im Ernstfall auch mal abzufangen. Ob es nun immer noch über den Boden robbt – all das bereitet das Kind ganz natürlich auf den aufrechten Gang vor. Unterstützen könnt ihr das Kind dabei indem ihr Stolperfallen wie Teppichkanten möglichst entfernt.

Erstmal keine Schuhe

Die Verlockung ist sicher groß dem kleinen Schatz süße Schuhe zu kaufen, wenn die ersten Schritte schon getan sind. Allerdings ist dies erst notwendig, wenn es für euch nach draußen geht, um die wunderbare Welt dort zu erkunden. Wer rutschige Böden zuhause hat kann Socken mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung kaufen. Wichtig ist jedoch, dass sich die Nerven an den kleinen Füßchen lernen sich auf den Untergrund einzulassen – deshalb ist es am besten (natürlich nur, wenn es Temperatur und Boden erlauben) das Kind barfuß die Welt zu Fuß erkunden zu lassen.

Alles der Reihe nach

Wenn Kinder das Laufen lernen, gehen sie dabei meist folgende Schritte durch: Sitzen, robben, krabbeln, hochziehen. Sie arbeiten sich langsam vor und springen selten von einem Step sofort in den nächsten. Unterstützt euer Kind dabei so gut es geht. Damit meinen wir allerdings nicht, dass ihr ihm beim Sitzenlernen durch Kissen helft (es ist soweit, wenn es soweit ist), sondern vielmehr solltet ihr euch vielleicht selbst einmal überlegen die Welt aus der Sicht eines Kleinkindes zu sehen. Spätestens, wenn das Kind krabbelt ist Vorsicht geboten: Gibt es Steckdosen, die gefährlich werden können? Tischdecken, die heruntergerissen werden könnten und damit auch jede Menge Geschirr? Es versteht sich von selbst, dass ihr euer Kleines niemals unbeaufsichtigt lassen solltet.

Nicht nur das Laufen steht an

Vergesst nicht, dass euer Goldschatz gerade dabei ist viele neue Dinge zu lernen. Neben dem Laufen erlernt es nämlich auch das Sprechen. Eins davon kommt vor dem anderen – dann wisst ihr auch, worauf euer Kind gerade den Fokus gelegt hat. Jedes Kind ist hier individuell. Lasst euch also nicht entmutigen, wenn es mal länger dauert, hört auf euch mit anderen zu vergleichen und widmet euch besser eurem kleinen Wunder mit einer großen Portion Geduld und Humor. Feiert jeden kleinen Fortschritt – dann kommt das Laufen irgendwann auch von alleine.

 

 

 

geschrieben von
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