Wie das Kind lernt auch mal alleine zu spielen

Auch wenn es natürlich ganz viel Freude macht sich mit dem eigenen Kind zu beschäftigen, es zum Lachen zu bringen, mit ihm kleine Spielzeugautos über den Boden zu schieben – nicht immer ist die Zeit um gemeinsam mit ihm zu spielen. Da ist es gut, wenn es sich auch alleine beschäftigen kann. 

Baby Entertainment

Sobald das Baby oder Kleinkind die Augen aufschlägt ist es oft so, dass sofort jemand zur Stelle eilt um sich eingehend mit ihm zu beschäftigen. Ob der sprechende Teddybär, die Grimassenparade oder ein ähnliches Entertainment fürs Baby – es freut sich sicher und kommt aus dem Staunen, Gacksen und Lachen gar nicht mehr heraus.

Es ist wundervoll, wenn Du Dich eingehend mit Deinem Kind beschäftigst – das festigt die Bindung und zaubert natürlich auch Dir ein Lächeln ins Gesicht. Das Spielen mit Mama und Papa oder Freunden ist auch pädagogisch wertvoll da dadurch das soziale Verhalten aber natürlich auch die Kommunikationsfähigkeit geschult wird. Manche Eltern meinen es jedoch ein bisschen zu gut und wundern sich, dass das Kind nie Anstalten macht alleine zu spielen.

Selbständiges Spielen ist gut fürs Kind

Dabei fördert das selbstständige Spielen die Entwicklung des Babys. Das Selbstwertgefühl wird gestärkt, da sich das Baby unabhängig der Zuwendung eines Außenstehenden amüsiert. Auch die Konzentrationsfähigkeit steigt. Nicht nur das: Auch die Kreativität und Fantasie des Kindes wird gesteigert.

Ab einem Alter von drei bis vier Monaten sollten Eltern das selbstständige Spielen ihres Kindes auf jeden Fall fördern und unterstützen.

Dazu gehört auch, dass sie sich keine Sorgen machen, wenn das Baby einfach nur fasziniert von einem Käfer ist – es erkundet in diesem Moment das „Phänomen Käfer“ und dieses muss nicht sofort durch Plastikspielzeug ersetzt werden. Ganz im Gegenteil: Schenke Deinem Kind diese Zeit alleine, in dem es mit seinen eigenen Augen die Welt erkundet!

Darauf solltest Du achten

Mische Dich nicht zu sehr ein. Lass Dein Kind einfach mal machen. Davon ausgenommen natürlich, wenn es sich auf irgendeine Weise in Gefahr begibt! Babys sind schon beim Aufwachen oft einfach in sich versunken. Sie nuckeln und kauen an ihren Händchen und starren vielleicht fasziniert das Mobile über ihren Köpfen an. Du kannst eine Rassel oder ein Kuscheltier ins Bettchen legen, dann hat Dein Kind noch mehr mit dem es sich alleine beschäftigen kann wenn es möchte.

Sollte das Kind auf einer Decke liegen, kannst Du ihm Spielzeug in greifbare Nähe legen. Achte darauf, dass das Spielzeug kindgerecht ist und keine kleinen Teile enthält, die Dein Kind verschlucken könnte. Ist das Kind fertig mit dem Spielen solltest Du das Spielzeug wieder verstauen, denn das erhöht auf jeden Fall den Anreiz.

Falls beim Spiel mal der gerade gebaute Bauklotzturm umfällt oder der Ball wegkullert ist es wichtig, dass Du nicht sofort zur Hilfe eilst und nur im Notfall eingreifst.

Schließlich lernt Dein Kind dadurch, dass es manche Probleme auch schon ganz alleine lösen kann – dadurch wird wiederum das Selbstwertgefühl gestärkt.

Du kannst Zeiten einführen in denen das Kind alleine spielt. Das hilft dabei eine Routine zu entwickeln. Ist das Kind schon groß genug ist es auch in Ordnung das Zimmer mal zu verlassen und dem Kind damit Zeit für sich selbst und seine Kreativität einzuräumen. Dabei ist natürlich eine ruhige und aufgeräumte Umgebung besonders wichtig.

Wenn das Kind nicht alleine sein will und Angst bekommt übe das Alleinsein am besten Schrittweise mit Deinem Kind oder versichere dem Kind, dass Du nur mal schnell ins Bad gehst und dann auch wieder kommst.

Erwartungen herunterschrauben

Gib Deinem Kind Zeit das selbstständige Spielen für sich zu entdecken. Bei manchen Kindern geht es ganz schnell und ohne Schwierigkeiten, wiederum andere lassen sich Zeit. Dann ist es wichtig Geduld zu haben und das Kind nicht unter Druck zu setzten.

Dein vertbaudet Team

 

 

 

 

 

 

 

geschrieben von
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